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10-Jährige  Mitglieder

Jonathan Schneider , Benedict Schneider , Benjamin Nassauer , Fabian Nassauer , Jonas Kolerm , Hannah Kolem , Lena Kolem,  Selina Michel, Andi Giersbach , Julian Friedrich, Simone Lehr , Andreas Lehr, Pauline Lehr, Reinhard Scholl, Petra Scholl, Dietmar Aurand, Karin Aurand , Tanja Aurand, Linda Aurand , Wolfgang Pfeiffer, Claudia Pfeiffer, Hannah Pfeiffer , Felix Pfeiffer und  Jacob Friedrich

20-Jährige

Marvin Lukas Brehm , Sabrina Heppner und Dominik Heppner

30-jährige

Hannelore Steinmüller , Dieter Steinmüller und Frank Steinmüller

40-Jähriges

Richard Bayer

Nach Rücksprache mit Zeitzeugen

50-Jähriges

Erwin Herr

 

Sportbericht für die abgelaufene Saison 2014/2015

Dieses Jahr wird mein Bericht nicht nur Ereignisse aus dem sportlichen Bereich enthalten, sondern auch ein Bericht über ein Meilenstein in unserer Vereinsgeschichte: der neue Skilift  Eichholzkopf 3.0. 

Nach einer, Entschuldigung für dieses Ausdruck, verkorksten letzten Wintersaison waren unsere Inline Fahrer schon früh in die Saison gestartet. Die Skater des SC Ewersbach nahmen an vielen Rennen teil, die von Landesebene bis zu Weltmeisterschaften reichten.

Auf Landesebene wurden aus organisatorischen Gründen nur 3 Rennen ausgetragen. Auch unser geplantes Inline Rennen musste aufgrund des geplanten Liftbau's abgesagt werden.

Der Lauf in Bad Hersfeld zählte sowohl zur HSV Serie, wie auch zur ArGe Wertung des DSV.

Im Riesenslalom belegte Niklas Lohmann Platz 2, Jonathan Schneider in derselben Klasse Platz 3. Bei den Masters ging Platz 2 an Markus Lohmann. Im Slalom wurde Jonathan Schneider vierter. Im benachbarten Hesselbach belegte Jonathan Schneider Platz 1. In Bad Camberg erschien die Rennstrecke mit ihrem flachen Start auf den ersten Blick leicht, so verlangten einige Torkombinationen des gesetzten Kurses die volle Konzentration der Rennläufer. Die Tagesbestzeiten gingen an den überragende Ewersbacher Niklas Lohmann trotz nicht einmal fehlerfreier Fahrt. Der Kurs der Hessischen Meisterschaft im zweiten Rennen des Tages wurde etwas flüssiger gesetzt und verleitete die Fahrer in ihrem Kampf um die Titel und Gesamtwertungen zu voller Attacke in beiden Durchgängen. Prompt gab es einige Stürze, die jedoch glimpflich verliefen. Die Tagesbestzeit ging an Jonathan Schneider und somit erneut an den SC Ewersbach. Dadurch ging auch der Titel des Hessischen Meisters an Jonathan Schneider in der Jugend und an Markus Lohmann bei den Master's. Somit kommen die schnellsten hessischen Inline Slalom Fahrern vom SC Ewersbach.

Auf nationaler und internationaler Ebene wurden an Rennen in Bad Hersfeld, Degmarn, Steinebronn und auf der Lützel teilgenommen. In der ArGe - Gesamtwertung aller Herren ging Platz 30 und 31 an Niklas Lohmann und Jonathan Schneider, Rang 49 sicherte sich Markus Lohmann. Saison Höhepunkt der Inline Fahrer und besonders für Jonathan Schneider waren sicherlich die Weltmeisterschaften in Oberhundem im Sauerland. Dort belegte er in der Königsdiziplin, dem Slalom einen hervorragenden 22. Platz.

Liftbau

Eine lange Zeit ging im Juni auch für mich persönlich zu Ende, meine Weiterbildung war nun endlich erfolgreich abgeschlossen und es kam in mir die Frage auf, was soll Ich bloß anfangen mit der vielen Zeit?! Diese Frage erübrigte sich schnell, „Ach ja, wir wollen ja ein neuen Lift

bauen". Der Sommer kam und ging auch wieder, und der Skilift? Der war immer noch in weiter Ferne. Man war am Anfang an einen Lifthändler geraten, mit dem man womöglich überhaupt keine TÜV- Genehmigung bekommen hätte. Die endlosen Gesprache mit dem Verkäufer auf der Skihütte, aber immer dieselben leere Worte. Da wir im Sommer nicht Untätig sein wollten, fingenwir an die Skihütte abzubauen und um zu stellen. Doch nachwieder mal Leeren Gesprächen entschlossen wir uns, auch den Abbau erstmal zu stoppen.

Nicht das man im Winter ganz ohne Lift da stand. Zum Glück, zog Thomas noch früh genug die Reisleine und beendet damit, die Erbschlö Katastrophe.

Durch sein Engagement kam man mit der Fa. Sufag mit Sitz in Österreich in Verbindung. Man merkte schnell, jetzt geht's vorwärts. Anständige Pläne für Fundamente und der Elektrik wurden erstellt und wir konnten endlich mit den Arbeiten anfangen. Die Lifthütte wurde umgesetzt und dank Steffi, Chris Eisel und Dominik Heppner in einen neuen Glanz versetzt.

Endlich konnten die Baggerarbeiten beginnen, es wurde auch Zeit den es war ja schließlich schon Oktober! Wichtig war nun das die Fundamente fertig werden, den das war zu dieser Jahreszeit sehr kritisch ... Thomas lernte den Wetterbericht auswendig und betete „Bloß kein Frost" Aber auch das Wetter spielte mit und die Fundamente wurden früh genug fertig. Allen beteiligten war die Erleichterung an zu sehen, denn diesen Samstagnachmittag hatte niemand mehr ein Kabel oder eine Schippe in der Hand. Wir saßen in geselliger Runde auf der Skihütte und haben uns eher darauf konzentriert den "Beton nass zu halten, damit er nicht reißt". Auch das gehört meiner Meinung nach dazu. Nun begann die heiße Phase für die Elektriker. Die Stützen kästen mussten verbohrt und angeschlossen werden, bevor der Lift kommt. Hier ist mir was passiert, das habe ich noch nie erlebt. An diesem Samstag, 1Woche bevor der Lift kommt, waren die einzigen 2 Personen auf dem Eichholz. der Stefan und ich. Das finde ich persönlich sehr schade. Gott sei Dank, war dies in der darauf folgenden Woche nicht mehr so. Viele freiwillige Helfer,die extra Urlaub beim Arbeitgeber eingereicht haben, halfen den 3 mitgereisten Monteuren. Binnen einer Woche stand unser neuer Tellerlift. Ein Maurer würde sagen der "Rohbau" steht. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir entstandene Hindernisse aus dem Weg geräumt und es gab nur noch eine Richtung "nach vorne". Zum ersten Mal hab ich Licht, am Ende des Tunnels gesehen.

Am 15. Dezember kam endlich der Elektriker und die Restarbeiten konnten abgeschlossen werden. Jetzt durfte nichts mehr schief gehen, nur 4 Tage später soll die Tüv Abnahme stattfinden, um noch vor Weihnachten die Betriebsgenehmigung zu erhalten. Durch die Komplikationen mit den Ämtern, während der Genehmigungsphase war klar, dass wird ein enges Ding. Ich kann jetzt nur von mir sprechen, aber die Woche ähnelte eher einem Marathon. Die "Restarbeiten" waren doch noch ganz schön viel und doch ging es immer weiter, sodass sich am 16.12 um 18:15 zum ersten Mal die Drehscheibe des Antriebs selbstständig dreht. Es fiel nicht nur mir, sondern ich glaube, auch ganz vielen anderen Helfern ein Stein vom Herzen. Zusammen mit dem technischen Leiter und dem anwesendem Elektriker der Fa. Sufag, sowie den anwesenden Skiclub Mitglieder konnte man am 18.12 endlich auf den fertigen, neuen Lift, mit einer Flasche Erzquell angestoßen werden. Der TÜV hat nach mehr als 10 Std Abnahm- Begehung die Anlage als "betriebssicher" eingestuft. Diese Gelegenheit möchte ich nutzen um etwas los zu werden: Natürlich ist nicht alles so gelaufen, wie wir uns das vielleicht selbst erhofft hätten. Meiner Meinung nach geht das bei solch einer Größe des Projektes auch nicht. Aber so eine Gemeinschaft, Zusammenhalt und Entschlossenheit der Mitglieder, gerade in der heißen Endphase des Liftbaues habe ich noch nie erlebt. Oft saß man in einer geselligen Runde auf der Skihütte und viele lustige Sprüche wie "Wasser, Sand, Zement ganz klar Beton ---und danach kommt Hilti" werden mir noch lange in Erinnerung bleiben. Es war zwar viel Arbeit, aber wir hatten auch genauso viel Spaß. Auch möchte ich bei den leuten Danke sagen, die mich in meiner Aufgabe jederzeit unterstützt haben. Ich entschuldige mich schon mal vorab bei den Leuten die ich hier vergessen habe, seit mir bitte nicht böse. Bedanken möchte ich mich als erstes bei meiner Familie. So hatte dann auch ein Rentner nochmal eine sinnvolle Aufgabe und zum anderen bei Stefan Lohreit, auf den ich mich 100% verlassen konnte, manchmal hatte man das Gefühl, er hat sein Bett auf der Skihütte. Einen möchte ich auf keinen Fall vergessen, nicht im Verein aber mit seinem vollen Engagement für den Verein tätig, ob beim Bagger fahren, Gehänge einhängen oder schnell mal nach dem "Ski-Doo" gucken. Der 13er Ring- Maulschlüssel ist halt immer im Hosensack. Bei dir lieber Wieland wollen Thomas und ich uns gleich noch persönlich bedanken.

Knapp eine Woche nachdem die Betriebsgenehmigung erteilt wurde kam er, der erste Schnee. Zwar relativ wenig, aber es reichte um erste Spuren auf dem Eichholzkopf zu ziehen und natürlich um den neuem Lift zu testen. Der Wetter Umschwung zeichnete sich schon an Silvester an. An diesem Tag hatte sich das HR Fernsehen angemeldet, aber eine dichte Nebelbank lag überm Eichholz und aufnahmen waren nur sehr eingeschränkt möglich. Dank vielen Leuten war es trotzdem eine gelungene Veranstaltung. In den darauf folgenden Wochen ging der Schnee komplett zurück. Ende Januar zeichnet sich ein kräftiger Nordwest Stau für die Alpennordseite an, welche Ausläufer auch das Mittelgebirge streifen soll. Unten im Tal regnet es und oberhalb der Pfütze entsteht ein Wintermärchen. Schneehöhen bis zu einem halben Meter. 2 1/2 Wochen Skibetrieb am Eichholz! So konnten auch die für den 01.02 geplanten Bezirksmeisterschaften stattfinden. Wir entschlossen uns die Clubmeisterschaften parallel durchzuführen. Um die Mitglieder rechtzeitig zu informieren, qualmte das Ohr unserer lieben Bina. Aber es hat sich gelohnt, der Skiclub stellte die meisten Starter im gesamten Feld. Bei äußerlichen perfekten Bedingungen konnte ein Riesenslalom-und 2 Slalomdurchgänge durchgeführt werden. Mit 11 Bezirksmeistern im Riesenslalom und 10 im Slalom war der Skiclub erfolgreichster Verein. Was mich besonders gefreut hat war das breite Starterfeld des SCE. Die alten Eisen, wie Stangenwedler Günther Steinmüller oder Kurzschwinger Reiner Müller messen sich noch immer mit den Aktiven. Genauso machen die jüngsten Jason und Justin Pulverich oder meine Cousine Kristin ihre ersten Stangen Erfahrung.

Am 08 Februar wurde unser Skilift offiziell eingeweiht. Viele Zuschauer sahen ein lustiges und spannendes Gaudi Rennen. In einem KO Rennen musste der Eichholzkopf mit Zwischenstopp bezwungen werden. Jahn Schaumann gewann das Rennen vor Karin Hoffmann und Klaus Dürrschmidt.

Ich denke wir können als Verein richtig stolz sein, auf das was wir im letzten Jahr erreicht haben. Zum Schluss möchte ich mich beim gesamten Vorstandsteam für die gute Zusammenarbeit bedanken.

 

Der neue Lift

Die Planung fing recht früh schon an,

man machte sich viele Gedanken über den Hang.

Nicht nur im Winter sollte man ihn genießen,

nein-auch im Sommer, auf der Wies’n!

 

Er wurde geplant, gerechnet und kalkuliert,

erforderliche Zuschußschreiben formuliert.

Köpfe rauchten bis tief in die Nacht,

der Anfang war jedenfalls gemacht.

 

Gesucht wurde nun das passende Modell,

gehandelt hätten wir beinah’ zu schnell.

Wir fanden den Lift für unseren Berg,

im nahen Skiort Winterberg.

 

Kompetente Beratung hat uns überzeugt,

und es wurde direkt der Eichholz beäugt!

Darauf entschieden wir ziemlich schnell,

dieser Lift, das wird unser Modell!

 

Jetzt galt es an alles und jeden zu denken,

um keine Gelder unnötig zu verschwenden.

Genaue Planung und viele helfende Hände,

dann schaffen wir das gemeinsam bis zum Ende!

 

So manche Hürde mussten wir überspringen,

man musste sich oft zur Einsicht zwingen.

Doch auch das haben wir geschafft,

denn die Behörden haben’s rechtzeitig gerafft!

 

Geliefert, montiert und aufgestellt,

die Helfer haben sich oft sehr gequält.

Die Lifthütte wurde komplett saniert,

grundiert, gestrichen und neu platziert.

 

Pünktlich zum ersten Schnee stand er da,

unser neuer Lift, das war wunderbar!

Die vieler Helfer die ich nicht alle nenne,

doch jedem einzelnen mein Dank anerkenne!!

 

Der Skiclub hätte das niemals geschafft,

ohne eure Hilfe und Kraft!

Selbst der Rundfunk und das hessische Fernsehen,

wollten das Engagement unserer Mitglieder sehen!

 

Um als Gast den Weg zum Eichholz zu finden,

muss man eine weitere Hürde überwinden.

Der Weg nach oben der ist sehr beschwerlich,

selbst mit dem Auto, sind wir mal ehrlich!

 

Doch auch das kriegen wir noch hin,

sonst macht auch nicht wirklich Sinn!

Wir wünschen uns viele Besucher zu jeder Zeit,

wir als Skiclub stehen für Euch bereit!

 

Drum lasst Euch ab und zu mal seh’n,

auf dem Eichholz in sonnigen Höh’n!

Egal zu welcher Jahreszeit ihr einkehrt,

unser Eichholzkopf ist immer eine Reise wert!

 

Simone Lehr  2015

 

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